Longieren mit Hund
Longieren mit Hund – Hundetraining durch Körpersprache.
Die Hundeschule in Köln, in der die Beziehung zwischen
Mensch und Hund geschult, vertieft und gefestigt wird.
Von Sami El Ayachi.
Nähe durch Distanz und Freiheit durch Verlässlichkeit sind die Grundpfeiler unserer Ausbildungsphilosophie. Beides ist durch das Longieren mit Hund erreichbar.
Das Longiertraining ist eine einzigartige Möglichkeit, die Bindung und Kommunikation zwischen Hund und Mensch herzustellen, zu verbessern und zu festigen.
In den Longierkursen und Workshops lernt der Mensch u.a.:
- seinen Körper bewusster zu bewegen,
- die Wirkung seiner Körpersprache auf den Hund zu verstehen,
- seine Körpersprache zur Kommunikation mit dem Hund zu nutzen,
- die Bindung zum Hund zu verbessern,
- seinen Hund durch die menschliche Körpersprache zu leiten,
- dem Hund Grenzen und Tabuzonen zu setzen und
- die Körpersprache des Hundes zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen.
In den Longierkursen und Workshops lernt der Hund u.a.:
- den Menschen und seine Körpersprache zu verstehen,
- auf seinen Menschen und dessen Körpersprache zu achten,
- dem Menschen zu vertrauen,
- die Bindung zum Menschen zuzulassen,
- sich vom Menschen leiten zu lassen und
- Grenzen und Tabuzonen zu akzeptieren.
Beim Longieren mit Hund stehen zunächst die Körperhaltung/Körpersprache und das Timing des Menschen im Fokus des Trainings. Das gesamte Longiertraining erfolgt ohne Motivationshilfen, Futter usw. Die einzige Motivation für den Hund ist der klar agierende Mensch!
Der Hund wird am Anfang an der Leine oder Schleppleine (Longe) außerhalb des Kreises geführt. Der Hund wird durch Blicke des Menschen eingeladen und daran anschließend körpersprachlich geleitet. Das Kreisinnere ist phasenweise eine Tabu–Zone für den Hund, d.h. der Hund darf den Kreis nur nach Einladung durch den Menschen betreten bzw. die Grenze übertreten. Der Mensch entscheidet also situativ, über Nähe und Distanz sowie über etwaige Grenzen.
Nach und nach entfernt sich der Mensch immer weiter vom Hund zur Mitte des Longierkreises. Die Schleppleine wird abgenommen, wenn Hund seine Konzentration so steigert, dass er unmittelbar auf die Körpersprache des Menschen reagiert und auch die vom Menschen vorgegebenen Distanzen einhält. Auf Distanz können dann Richtungswechsel, Sitz, Platz, Steh und weitere Kommandos vom Hund eingefordert werden. Ebenso können Tempoveränderung körpersprachlich angezeigt werden. Diese Kommandos werden primär über Körpersprache und lediglich zur Unterstützung verbal erteilt. Ebenfalls können Agilitygeräte in das Training eingebaut werden.
Weiterhin wird in der Folgezeit ein zweiter Kreis aufgebaut. Der Mensch hat nun die Möglichkeit zwischen den beiden Kreisen zu wechseln und so Dynamik und Schnelligkeit, sowie größere Distanzen in das Training einzubinden. Der Hund umkreist beispielsweise die Kreise in Form einer Acht oder im Oval.
Das Training ist für den Hund äußerst anstrengend, da er sowohl physisch als auch psychisch gefordert wird. Für den Menschen ist das Training anstrengend, da er sowohl koordiniert laufen, als auch körpersprachlich deutlich bleiben muss. Die Anstrengung beim Hund erkennt man unter anderem an dem erhöhten Trinkbedarf nach dem jeweiligen Trainingseinheit. Beim Menschen merkt man die Anstrengung häufig an minimalen körpersprachlichen „Unklarheiten“.…
Sie möchten das Longieren mit Ihrem Hund ausprobieren? Unter “Veranstaltungen” finden Sie die nächsten Termine in Köln und Mönchengladbach. –>
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail oder kontaktieren mich über Facebook.
